Aktion Wunschbaum: Kinderwünsche in Rekordzeit erfüllt

Die zweite Wunschbaum-Aktion des Lions Club Weinfelden-Mittelthurgau hat alle Erwartungen übertroffen: Bereits am Mittag waren alle Wunschzettel vom Baum gepflückt. Die Bevölkerung erfüllt damit 120 Kindern aus finanziell belasteten Familien ihre Weihnachtswünsche.

Zum zweiten Mal organisierte der Lions Club Weinfelden-Mittelthurgau zusammen mit den Sozialen Dienste der Stadt Weinfelden die Aktion «Wunschbaum». Schauplatz war der Weinfelder Herbstmarkt vom 14. November 2025. Die Idee der Aktion: Kinder bis 16 Jahre aus der Region dürfen einen Weihnachtswunsch äussern, der anonymisiert auf einem Zettel am Wunschbaum landet. Besucherinnen und Besucher des Herbstmarkts nehmen einen Zettel ab, scannen den QR-Code und besorgen ein Geschenk im Wert von rund 30 Franken. Dieses wird verpackt und im Optiker-Geschäft von Lions-Mitglied Peter Kimpel (Villa Optik) abgegeben.

«Die Resonanz war überwältigend»

Beteiligten sich letztes Jahr sechs Sozialämter an der Aktion, so waren heuer nicht weniger als elf mit von der Partie – von Müllheim-Wigoltingen über Kradolf-Schönenberg bis Hauptwil-Gottshaus. Die Organisatorin Franziska Mattes vom Lions Club äusserte sich darüber hoch erfreut und dankbar: «Die Sozialämter beteiligten sich, obschon eine solche Aktion immer auch einen Mehraufwand für die Mitarbeitenden bedeutet.»

Von der Resonanz am Aktionstag sind alle Lions überwältigt. So Franziska Mattes: «Es war berührend zu sehen, wie schnell die Wünsche verschwunden sind – das zeigt, wie viel Herz in unserer Gemeinschaft steckt.» Die Geschenke werden nun bis Mitte Dezember von Lions-Mitgliedern an die beteiligten Sozialämter ausgeliefert. Diese wiederum sorgen dafür, dass die Präsente rechtzeitig vor Weihnachten bei den Kindern eintreffen.

Fortsetzung folgt

Angesichts des grossen Erfolgs steht bereits fest: Die Wunschbaum-Aktion soll auch 2026 wieder stattfinden. Der Lions Club und die Sozialen Dienste freuen sich schon jetzt auf die nächste Ausgabe – mit hoffentlich noch mehr erfüllten Kinderträumen.

Andreas Notter